Selma van Panhuis

Crossing the Great Stream
23.1. – 13.3.2021
Qingyi Shore (Before), 2019
Hautleim und Pigment auf Baumwolle, zwei Teile
434×147 cm
Quiet Night Thought, 2019
Kalkblau und Gummi arabicum auf chinesischem Papier, Monotypie
50×69 cm, gerahmt
Fireflies, 2019
Tempera und Gummi arabicum auf chinesischem Papier
77×58 cm, gerahmt
o.T., 2020
Tempera und Knochenleim auf Hartholz
28×19×4 cm
o.T., 2020
Tempera und Kreidegrund auf Hartholz
26×23×3 cm
Width and Breath, 2020
Hautleim und Pigment auf Baumwolle, Papprolle
296×143×11 cm

Material, Selbstdisziplin und Landschaft: In ihrer dritten Einzelausstellung zeigt Selma van Panhuis Werke, die seit ihrem Aufenthaltsstipendium 2019 in Tao Hua Tan (Provinz Anhui, China) entstanden sind. Der dem I Ging entlehnte Titel Crossing the Great Stream geht auf das Motiv zurück, den richtigen Augenblick für eine große Herausforderung abzuwarten und ihr schließlich mit Leichtigkeit zu begegnen. Er evoziert das Bild einer Landschaft, die in der chinesischen Sprache durch das Zusammenführen zweier Begriffe wie Berge-Gewässer oder Wind-Licht dargestellt wird. Im Kontrast zu einem europäisch geprägten Verständnis des Begriffs, für den der totale Blick konstituierend ist, geht es hier um ein aktives Dazwischensein, eine körperliche Teilnahme.

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– Marcel Raabe, 2021

Meditation on Red, Yellow and Blue, 2018
Tempera und Kreidegrund auf Jute
250×175 cm
o.T., 2020
Tempera auf Gips, Jute und Hartholz
26×23,5×5,2 cm
Immortal Pointing Way II, 2019
Hautleim, Pigment und Tri-art Acryl auf Baumwolle
285×150 cm
Blushing Fields on Different Grounds
1.6. – 29.6.2019
o.T. (Grau/Gelb), 2019
Bienenwachslasurbinder und Kreidegrund auf Baumwolle, Holzrahmen
210×275 cm
o.T. (Rosa/Grau), 2019
Bienenwachslasurbinder und Kreidegrund auf Baumwolle, Holzrahmen
137×282 cm
o.T. (Carput Noctum), 2019
Tempera und Gipsgrudierung auf Leinen, Baumwolle und Holz, dreitelig
100×200 cm

Was oft vergessen wird: Wahrnehmung kann durch Sprache nicht vollständig erklärt, sondern nur umschrieben werden. Besonders
in der Malerei wird deutlich, dass wer wahrnehmen will, sich öffnen muss. Ist diese Offenheit vorhanden, geschehen rein sensuelle Reaktionen, welche die Grenzen zwischen Kunstobjekt und Betrachterinnen auflösen. Die innere Logik und Ordnung des Wahrgenommenen, des künstlerisch hergestellten Gegenübers,
werden in diesem Prozess offensichtlich und drängen auf ihr Nachvollziehen. Dabei kann eine Atmosphäre enstehen, ein Raum ästhetischer Bezüge, in denen sich die Betrachterinnen bewegen können. In Selma van Panhuis Ausstellung Blushing Fields on Different Grounds werden die dabei zugrundeliegenden Unterscheidungen,
Grenzen und Beziehungen thematisiert. Durch präzise Auswahl der malerischen Möglichkeiten – sei es Farbe, Malgrund oder Farbauftrag – wird der Galerieraum zu einem Ort der Ermöglichung von lebendiger Empfindung.

Was ich oft vergesse: Wenn ich überrascht oder berührt wurde, wenn ich erröte, merke ich, dass es diese kurzen Momente der empfindsamen Wahrnehmung sind, die so viel Entscheidendes ausgemacht haben. Wer sich sensibilisiert, wird andere Wirklichkeiten entdecken können.

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Johannes Listewnik

o.T. (UltramarinConnection), 2018
Pigment und Gipsgrundierung auf Gips und Hartholz
27×37 cm
o.T., 2018
Tempera und Gipsgrundierung,auf Hartholz
25×17 cm
o.T.,2018
Tempera und Gipsgrundierung auf Hartholz
30×20 cm
A VERY BEAUTIFUL GOLDEN ORANGE
20.3. – 25.4.2015

Selma van Panhuis & Nicola Kirkaldy 

OF SHAPES AND POCKETS
23.4. – 20.5.2017

solo show 

KINDRED BY CHOICE
25.3. – 23.4.2016

curated by Selma van Panhuis

Zora Berweger, Rebekka Gnädinger, Henriette Grahnert, Franziska Holstein, Heide Nord, Selma van Panhuis, Katharina Schilling, Maria Schumacher